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Netzwerken – ein Erfolgsturbo?!

Am Montag war ich mal wieder unterwegs. Diesmal zum Gruppentreffen der Xing-Gruppe Eifel. Diesmal weilten wir im Dorint Hotel & Ressort in Daun. Es war mal wieder wunderschön und sehr inspirierend. Neben der Pflege von vorhandenen Kontakten konnte ich wieder neue Menschen kennenlernen. Ich danke Peter Pick, Nicole Bouras und Tuula Stocker für ihrer unermüdliche Moderation und Organisation von Gruppe und Treffen

Nicht nur, dass man Buchtipps erhält, sondern auch Ideen aufgreift um den bestehenden Existenzgründerstammtisch der Region zu beleben. Derzeit war die Resonanz noch recht bescheiden, wenn auch sehr gemütlich und mit anregenden Gesprächen.

Nun, was bringt das Netzwerken noch: da man sich ja schon mal beschnuppert hat und in einem lockeren Rahmen die Tätigkeitsfelder des einzelnen ergründen konnte, fällt es leichter sich der Dienstleistung oder Ware desjenigen zu widmen. Kooperationen ist da das Zauberwort. Man präsentiert sich in einem ungezwungenem Rahmen ohne sich verkaufen zu müssen.

Ich merke, wie mich die Gespräche mit anderen Unternehmern, Existenzgründern motivieren und zu neuen Ideen anregen.

Was ist eigentlich ein Soziales Netzwerk? Gucken wir mal was Wikipedia dazu sagt:

Der Begriff „Soziales Netzwerk“ ist eine Beschreibung sozialer Interaktionen beliebigen Typs und wurde zuerst in der englischen Social Anthropology (vgl. Ethnosoziologie) von J. Clyde Mitchell, A. L. Epstein, Bruce Kapferer u. a. (von der Manchester School) benutzt, um lose Selbstorganisationen von einzelnen Zuwanderern in kolonialen Industriestädten (z. B. in Sambia) zu ermitteln und zu erklären. Der Begriff wurde dann nach Europa übertragen, um z. B. informellen Einflussgrößen für eheliche Arbeitsteilung auf die Spur zu kommen (Elizabeth Bott), und in Deutschland zumal von Franz Urban Pappi, Peter Kappelhoff u. a., um Willensbildungen in der Kommunalpolitik zu erschließen (vgl. Stadtsoziologie).

Das Nützliche dieses Ansatzes war, dass „soziale Netzwerke“ gerade kein ‘Hauptziele’ haben, sondern sehr disparate Ziele einzelner Akteure und Gruppen verknüpfen, und gerade hierfür fehlte vorher ein analytischer Begriff. Eine ebenfalls sehr wichtige frühe Anwendung zur Analyse sozialer Netzwerke bestand in der klassischen Moreno-Soziometrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, benannt nach dem Arzt und Psychiater Jacob L. Moreno (1932, 1934). Seine Soziometrie ist besonders für grafische Abbildungen von Netzwerken und Beziehungen bekannt geworden aber auch für Möglichkeiten der Netzwerkintervention in psychosozialer Arbeit oder in der “Netzwerktherapie” der Integrativen Therapie Hilarion Petzold (1979).

Jochen Mai (Karrierebibel.de) beschreibt die 4 Grundregeln:

  • Ziel bestimmen. Was erwarte ich von den Kontakten? Was will ich damit erreichen? Nur wer seine Ziele definiert, behält den Blick fürs Wesentliche und kann das auch anderen vermitteln.
  • Klasse statt Masse. Ein Netzwerk ist nur so wertvoll wie seine Mitglieder. Wen man in seinen privaten Zirkel aufnimmt, sollte von den Zielen abhängen, nicht von der Statistik.
  • Erst geben, dann nehmen. Der beste Einstieg sind berufliche Gemeinsamkeiten und der Austausch von Wissen. Und zwar ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Auch mit Ratschlägen sollten andere nur versorgt werden, wenn sie fragen.
  • Am Ball bleiben. Ist die Verbindung herstellt, sollte sie vertieft werden – durch virtuellen Gedankenaustausch und (!) persönliche Treffen. Kontakte müssen gepflegt werden.

Unter anderem bietet sein Artikel eine weitere umfangreiche Auflistung von wertvollen Tipps rund ums Netzwerken

Auf zum fröhlichen Netzwerken…

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